Analyse des Liedtextes “Emma, die Ente, die ewig verpennte” von herrH

Einleitung

Der Liedtext “Emma, die Ente, die ewig verpennte” von herrH, veröffentlicht im Jahr 2013, ist ein beschwingtes und humorvoll gestaltetes Kinderlied. Der Text beschreibt die charmante und verschlafene Ente Emma, die trotz ihrer Unpünktlichkeit und Schläfrigkeit von allen geliebt wird.

Erste Strophe

  • Emma, die Ente
    (Quak quak quak quak)
  • Emma war schon als sie als klein war immer sehr verträumt
    (Quak quak quak)
  • Emma hat ihr Zimmer immer ungern aufgeräumt
    (Quak quak quak)
  • Emma steht oft neben sich so wie der schiefe Turm
    (Quak quak quak)
  • Emma war nie so der frühe Vogel
    Doch auch der späte Vogel fängt manchmal nen Wurm

Die erste Strophe stellt Emma vor und gibt Einblicke in ihren Charakter. Die ständige Wiederholung des Quakens, “Quak quak quak quak”, untermalt die Verspieltheit und den tierischen Bezug des Liedes. Emma ist seit ihrer Kindheit verträumt und etwas chaotisch, was durch die Zeilen, dass sie ihr Zimmer immer ungern aufgeräumt hat, und dass sie oft “neben sich so wie der schiefe Turm” steht, deutlich gemacht wird. Der Vergleich mit dem schiefen Turm von Pisa zeigt, dass Emma oft etwas unkoordiniert und in ihrer eigenen Welt ist. Der Begriff “der frühe Vogel” spielt darauf an, dass Emma nie früh aufsteht. Doch der Schluss der Strophe „Doch auch der späte Vogel fängt manchmal den Wurm“ suggeriert, dass es letztlich nicht schlimm ist – selbst Spätaufsteher können erfolgreich sein.

Refrain

  • Emma, die Ente, die ewig verpennte
    Emma, die Ente, die ewig verpennte
    Emma, die Ente, die ewig verpennte
    Hatte oft Probleme mit der Zeit
  • Emma, die Ente, die ewig verpennte
    Ist die schönste Ente
    Ist die schönste Ente weit und breit
    (Quak quak quak quak)

Der Refrain fasst die Hauptmerkmale von Emma durch erhöhte Wiederholung zusammen und bringt sie dem Publikum näher. Er betont mehrfach, dass Emma oft verschläft („die ewig verpennte“, „Hatte oft Probleme mit der Zeit“), gleichzeitig wird ihr jedoch eine besondere Schönheit zugeschrieben: „Ist die schönste Ente weit und breit“. Diese Kombination zeigt, dass ihre Träumerei und Unpünktlichkeit nichts an ihrem positiver Einfluss und Ansehen ändern.

Zweite Strophe

  • Emma hat heut ‘nen Termin und weiß es gar nicht mehr
    (Quak quak quak)
  • Emma schläft so tief, dass sie den Wecker gar nicht hört
    (Quak quak quak)
  • Emma steht oft neben sich so wie der schiefe Turm
    (Quak quak quak)
  • Emma war nie so der frühe Vogel
    Doch auch der späte Vogel fängt manchmal ‘nen Wurm

Die zweite Strophe setzt die Thematik der ersten fort, indem sie ein weiteres Beispiel bietet: Emma hat einen Termin vergessen und schläft sogar durch den Wecker. Das wiederkehrende Motiv von „Emma steht oft neben sich so wie der schiefe Turm“ verstärkt ihr verträumtes Image. Das wiederholte „Doch auch der späte Vogel fängt manchmal ‘nen Wurm“ erinnert daran, dass ihre Eigenheiten auch positive Seiten haben können.

Zweiter Refrain und Coda

  • Emma, die Ente, die ewig verpennte
    Emma, die Ente, die ewig verpennte
    Emma, die Ente, die ewig verpennte
    Hatte oft Probleme mit der Zeit
  • Emma, die Ente, die ewig verpennte
    Ist die schönste Ente
    Ist die schönste Ente, weit und breit

Der Refrain wiederholt sich erneut und unterstreicht noch einmal die zentralen Themen von Emmas Charakter. Die Coda, die dem Refrain folgt, liefert zusätzlich eine persönliche Note und ein Gefühl des Verstehens:

  • Und ich weiß, dass sie’s nicht böse meint
    Emma ist halt echt verpeilt
    Und immer wenn Emma tanzt
    Schauen sie alle Erpel an
    • Hier wird deutlich gemacht, dass Emma nicht aus Absicht so verträumt ist, sondern einfach so ist. Der Ausdruck „Emma ist halt echt verpeilt“ zeigt Zärtlichkeit und Akzeptanz ihrer Persönlichkeit. Das Schlussbild von Emma, die tanzt und die Aufmerksamkeit der Erpel auf sich zieht, illustriert schließlich ihre liebenswerte und faszinierende Ausstrahlung, die trotz (oder sogar wegen) ihrer Verpeiltheit existiert.

      Schlussfolgerung

      „Emma, die Ente, die ewig verpennte“ erzählt auf eine verspielte Art und Weise die Geschichte einer verträumten und verspielten Ente, die sich durch ihre Eigenheiten von der Masse abhebt. Die wiederholten Motive und der beständige, humorvolle Ton tragen zur Leichtigkeit des Liedes bei und machen es besonders zugänglich und liebenswert für Kinder. Emmas Charakterentwicklung bleibt konsistent, während der Text klare Botschaften von Akzeptanz und positiver Individualität vermittelt.

      Emma, die Ente

      (Quak quak quak quak)

      Emma war schon als sie als klein war immer sehr verträumt

      (Quak quak quak)

      Emma hat ihr Zimmer immer ungern aufgeräumt

      (Quak quak quak)

      Emma steht oft neben sich so wie der schiefe Turm

      (Quak quak quak)

      Emma war nie so der frühe Vogel

      Doch auch der späte Vogel fängt manchmal nen Wurm

      Emma, die Ente, die ewig verpennte

      Emma, die Ente, die ewig verpennte

      Emma, die Ente, die ewig verpennte

      Hatte oft Probleme mit der Zeit

      Emma, die Ente, die ewig verpennt

      Ist die schönste Ente

      Ist die schönste Ente weit und breit

      (Quak quak quak quak)

      Emma hat heut ‘nen Termin und weiß es gar nicht mehr

      (Quak quak quak)

      Emma schläft so tief, dass sie den Wecker gar nicht hört

      (Quak quak quak)

      Emma steht oft neben sich so wie der schiefe Turm

      (Quak quak quak)

      Emma war nie so der frühe Vogel

      Doch auch der späte Vogel fängt manchmal ‘nen Wurm

      Emma, die Ente, die ewig verpennte

      Emma, die Ente, die ewig verpennte

      Emma, die Ente, die ewig verpennte

      Hatte oft Probleme mit der Zeit

      Emma, die Ente, die ewig verpennte

      Ist die schönste Ente

      Ist die schönste Ente, weit und breit

      Und ich weiß, dass sie’s nicht böse meint

      Emma ist halt echt verpeilt

      Und immer wenn Emma tanzt

      Schauen sie alle Erpel an

      Emma, die Ente

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